Büroprofil

Urban Design ist das gestaltende Bindeglied zwischen städtischem Kontext und Architektur. Es stellt die notwendige Brücke zwischen Stadtentwicklungspolitik und Bauplanung her. Unter Berücksichtigung von Fachplanern, Behörden und Stellen, die Träger öffentlicher Belange sind, werden Planungsvorgaben ermittelt und der Bestand des Plangebietes analysiert. Prognosen zur voraussichtlichen Entwicklung des Quartiers bzw. der Region fließen in die zeichnerische Darstellung eines Entwurfskonzeptes ein, werden mit textlichen Erläuterungen zur Begründung der städtebaulichen Konzeption ergänzt und mit den jeweiligen Auftraggebern unter Berücksichtigung alternativer Lösungsmöglichkeiten abgestimmt. Urban Design übersetzt großmaßstäbliche, zweidimensionale Pläne in anschauliche, dreidimensionale Modellbedingungen für Bauprojekte. Es bringt Gebäude, Infrastruktur, öffentliche Räume und landschaftliche Gestaltung miteinander in Einklang und setzt eine räumliche Syntax fest, innerhalb derer städtische Entwicklung und eine identifizierbare Nachbarschaft stattfinden kann.

Architektur entwickelt sich in direktem Kontext zu Urban Design und der Unverwechselbarkeit jeden Ortes. Es entsteht eine Synthese unterschiedlicher Planungsdisziplinen, die mit Unterstützung moderner Mittel der Technik und der Kommunikation, ökologisch, ökonomisch und unter Berücksichtigung sozialer Aspekte, in den spezifischen Entwurf einfließen. Phantasie, technisches Know-how, Zeitmanagement, Kostenkontrolle und aktuelle Energiekonzepte sind dabei wesentliche Bestandteile für die individuelle Umsetzung vielfältiger Aufgaben der Auftraggeber.

Boris Kazanski (BArch Adelaide, Australien), Fellow Royal Australian Institute of Architects, Mitglied der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (Mitglieds-Nr.: 19227), ist ein Urban Designer und Architekt mit internationaler Erfahrung. Berufliche Engagements brachten ihn nach Rom, London, Berlin, New York, Düsseldorf, Adelaide, Canberra und Sydney. Boris Kazanski praktiziert als Urban Designer und Architekt in Australien und Deutschland und berät Regierungseinrichtungen genauso wie private Entwicklungsgesellschaften. Mehr als 10 Jahre lehrte er Urban Design an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit 1998 Bürogemeinschaft mit Theresa Keilhacker in Berlin.

Theresa Keilhacker war von 2005 - 2013 Vorsitzende des Ausschusses Nachhaltiges Planen und Bauen der Architektenkammer Berlin, seit 2007 ist sie Mitglied im Rat für Stadtentwicklung, sowie im Verein "Freunde und Förderer des Mies van der Rohe-Hauses". Von Mai 2013 bis April 2017 vertrat sie als Vizepräsidentin der Architektenkammer Berlin die rund 7.900 Mitglieder der Architektenkammer Berlin und war in dieser Position u.a. zuständig für Stadtentwicklung und Nachhaltiges Planen und Bauen, sowie den Aufbau und die Pflege internationaler Kontakte.